Startseite
    neue lyrik
    lyrik
    haiku
    short stories
    oppinion
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   autor
   playlist-magazine
   prezar twotone
   placebo

http://myblog.de/whiteout-publishing

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Placebo: Meds - 2006

"Meds" ist die englische Slangformel für "medicaments" oder "medications". Gleichzeitig ist so das aktuellste, das fünfte Studioalbum der Musikgruppe Placebo betitelt. Nach Aussage von Brian Molko wollte man mit diesem Titel bewußt eine Distanz zu den früheren, klingenderen Titeln schaffen. Gleichzeitig ist Placebo mit diesem Album, nachdem man sich vor zwei Jahren einer Rückschau gewidmet hatte, auch musikalisch ein neuer Aufbruch gelungen. Nach Aussage der Musiker hat Produzent Dimitri Tikovoi die Band mit diesem Album, das ursprünglich deutlich elektro - lastiger ausfallen sollte, zu ihren musikalischen Wurzeln zurückgeführt. Gleichzeitig klingt "Meds" aber auch gereifter, reflektierter als das Debut von 1996. Wahrscheinlich liegt in dieser Verbindung der Charme dieser Veröffentlichung.
Mir persönlich fallen nur wenige Alben ein, die man von der ersten bis zur letzten Sequenz durchhören kann, und die die ganze Zeit über Spaß machen. "Californication" von den Red Hot Chili Peppers beispielsweise oder "Paris 1919" von John Cale. "Meds" ist eben so ein Album. Erzählt werden Geschichten davon, was passiert wenn man vergisst, seine Medikamente einzunehmen oder wenn man Polizisten nach Hause folgt, um ihre Häuser auszurauben. Man begegnet Pierrot, dem Clown und hört, dass etwas im Wasser sei...
Nach der Bedeutung seiner Texte gefragt äusserte Brian Molko einmal, dass er sich selbst oft erst eine gewisse Zeit nach einer Veröffentlichung darüber klar wird, welche Aussage er mit einem Song treffen wollte. Ich bin der Auffassung, ähnlich wie bei einem expressionistischen Gedicht steht hier nicht die Analyse des gesprochenen Wortes, sondern die erlebte Emotion im Vordergrund. Ich hatte das Glück mitzuerleben, dass dieses Gefühl der neuen Placebo Songs auch live sehr gut transportiert werden kann. Auf der CD wird "Meds" von Alison Mosshart von The Kills und Michael Stipe von R.E.M. gefeatured.
Abschließend möchte ich mich Brian Molkos Meinung "Meds" sei das bislang beste Placebo Album vorbehaltlos anschliessen.

Placebo:

Brian Molko - voc, git
Stefan Olsdal - bg
Steve Hewitt - drums

Diskographie:

1996: "Placebo"
1998: "Without You I'm Nothing
2000: "Black Market Music"
2003: "Sleeping With Ghosts"
2004: "Once More With Feeling" - Best of...
2006: "Meds"

weitere Informationen zu Placebo:

www.placeboworld.co.uk (siehe linkliste)
23.3.06 15:36
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung